Glossar

Aus TBSWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche
Inhaltsverzeichnis 0–9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

0-9

A

ACD (Automatic-Call-Distribution)
computergestützte automatische Verteilung eingehender Anrufe z.B. auf bestimmte Sachbearbeiter (auch: EAS)
Anonymität
Erfassung personenbezogener Daten (z.B. Leistungsdaten)ohne Bezugsmöglichkeit auf die Identität der Person (auch: Pseudonymität)
Arbeitszeiterfassung/AZEV

B

Back-Office
(Büro im Hintergrund)im Gegensatz zum Front-Office (Begriff für Verwaltungs- und Servicetätigkeiten direkt am Kunden) ist das Back-Office für alle Arbeiten zuständig, die ›aus dem Hintergrund‹ den Front-Office-Betrieb (z.B. Call-Center)unterstützen
Balanced-Scorecard
(score = Stand,Punktestand) Managementmethode,die darauf beruht, verschiedene Kennziffern computergestützt nicht nur zu sammeln, sondern in Beziehung zueinander zu setzen; ist eine vorgegebene ›Balance‹ zwischen den Kennziffern gestört, gibt das System eine Warnmeldung ab
Barcode
(Strichcode) Darstellung von Produktziffern oder anderen Informationen durch einen Block unterschiedlich starker Striche; dies erlaubt das schnelle, computergerechte (digitale) Erfassen dieser Informationen mit speziellen Lesegeräten (Barcode-Scanner)
Betriebsdatenerfassung/BDE
Biometrie
Verwendung unveränderbarer körperlicher Merkmale (z.B. Fingerabdruck, Iris, Augenhintergrund oder Gesichtszüge) zur computergestützten Identifikation von Personen
Browser
(browse = stöbern, blättern)Programm, mit dem die Inhalte des WWW (Teil des Internet)auf dem eigenen Bildschirm angeschaut werden können; die dahinter stehende spezielle WWW-Technik erlaubte es erstmals, Internet-Inhalte auch grafisch zu präsentieren und über Links von einem Angebot zu einem anderen zu ›springen‹
Büro-Standardprogramm
(Office-Programme)Standardsoftware, die die wichtigsten im Bürobetrieb erforderlichen Tätigkeiten unterstützt; im Regelfall gehören zu einem solchen ›Office‹-Paket mehrere Programme (z.B. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, E-Mail Y, Adressenverwaltung, Terminkalender, Präsentation)

C

Call-Center/CC
Einrichtung, in der Telefondienstleister (Agenten) z.B. über ein ACD-Telefonsystem Y (aber auch über andere ›Kanäle‹ wie E-Mail oder WWW mit Kunden, Händlern oder Beschäftigten kommunizieren, um z.B. Aufträge anzunehmen, Fragen zu beantworten oder Beschwerden entgegenzunehmen
Call-Server
zentraler Verwaltungsrechner(Server) zur Abwicklung des programmgesteuerten Telefonverkehrs (ACD, CTI)
CCTV
(Closed-Circuit-Television) = in englischsprachigen Ländern übliche Bezeichnung für eine Rund-um-die-Uhr-Videoüberwachung
Chip
etwa daumennagelgroßes Plättchen aus Silicium, auf das mit fotochemischen Verfahren viele Millionen mikroskopisch kleiner Schaltungen aufgebracht sind; diese Schaltungen werden über Stromimpulse (Strom ein/Strom aus) so gesteuert, dass sie nach Programmbefehlen Berechnungen durchführen oder Daten speichern können
Chipkarte
Plastikkarte (z.B. Kreditkarte oder Betriebsausweis) mit integriertem Computerchip zur Speicherung persönlicher und anderer Daten z.B. zur Identifikation
Client
(Kunde, Klient) Teil von Client-Server-Systemen; das sind Computernetzwerke, die aus mindestens einem zentralen Verwaltungsrechner (Server) und mehreren angeschlossenen ›Arbeitsrechnern‹ (meist PC) bestehen; diese Clients beziehen ihre Daten (und manchmal auch die eingesetzten Programmfunktionen) vom Server und liefern die Arbeitsergebnisse zum Speichern und für die Weiterverwendung in anderen Programmen dort wieder ab
Computer-Telefon-Integration/CTI
Verkopplung von Telefon- und Computertechnik auf der Grundlage digitalisierter Sprache; dies ermöglicht u.a. auch die Auswertung von Gesprächsinhalten
Controlling
(control = steuern, regeln)Controlling mit ›Kontrolle‹ zu übersetzen wäre falsch, es handelt sich um einen (ausschließlich nach innen wirkenden) Teil der Unternehmensführung; konkrete Aufgabe ist die Beschaffung, Aufbereitung und Analyse von Daten zur Vorbereitung von Unternehmentscheidungen
Cookies
(cookie = Keks; auch: englischer Name des ›Krümelmonsters‹) Informationen, die von einer Website ausgehend im Browser des eigenen Rechner abgelegt werden, um bei einem erneuten Besuch dieser Website abgefragt werden zu können (z.B. Name, Adressdaten, erkennbare Vorlieben)
Customer-Relationship-Management/ CRM
Verwaltung und Steuerung der Beziehungen zwischen Unternehmen und Kunden; CRM-Systeme unterstützen dies durch entsprechende Software, um z.B. alle Kundenkontakte zu erfassen und umgekehrt Beschäftigten alle Informationen über einen Kunden zur Verfügung zu stellen

D

Data-Mining
(mining = Bergbau) spezielle Methode z.B. in einem Data-Warehouse) nach Informationszusammenhängen zu suchen, die mit herkömmlichen Methoden (Abfragen, Auswertungen) nicht aufzufinden sind; die entsprechende Software sucht dabei systematisch nach formalen Übereinstimmungen u.Ä.
Data-Warehouse
(Lagerhaus für Daten) Datenbanksystem, das Unternehmensdaten aus verschiedenen IKT-Systemen vereinheitlicht zusammenfasst und damit eine erweiterte Nutzung und Auswertung erlaubt
DECT
(Digital-Enhanced-Cordless-Telecommunications) technischer Standard für schnurlose und Mobiltelefone sowie für kabellose Datenübertragung im Allgemeinen
Denial-of-Service
(denial = Ablehnung)Sabotage von Computernetzwerken und vor allem von Servern durch die massenhafte Zusendung automatisch erzeugter E-Mails, mit dem Ziel, ein Netzwerk durch Überlastung zusammenbrechen zu lassen
Dialer
(dial = wählen) kleine Programme,die automatisch (und oft heimlich) z.B. während eines Internetbesuchs eine Verbindung zu einem kostenpflichtigen Telefonanschluss herstellen
digital
(digit = Ziffer, Finger) Darstellung beliebiger Gegenstände und Abläufe in Form von Ziffern; Beispiele: Umsetzung des Zeit- oder Temperaturverlaufs in einzelne Ablaufstufen (z.B. in Bruchteile von Sekunden oder Grad), Kennzeichnung von Buchstaben durch Schlüsselzahlen, Beschreibung von Zeichnungen in Form von Punktkoordinaten und Kurvenformeln; erst diese ›Digitalisierung‹ erlaubt die Verarbeitung letztlich beliebiger Informationen mithilfe des Computers
Display
(Anzeige) Bezeichnung für meist kleinere Bildschirme z.B. an Handys, PDAs Y oder elektronischen Messvorrichtungen
Domain-Name-System/DNS
Datenbank,die die Namensvergabe für Websites verwaltet; jedes ans Internet angeschlossene Gerät und jede Website hat einen unverwechselbaren Namen (IP-Adresse), der aus einer Reihe von Ziffern besteht z.B. 121.34.111.22; um den Umgang mit den Adressen zu vereinfachen, können diese Ziffern durch geschriebene Namen (z.B. www.tbs-nrw.de) ersetzt werden (auch durch mehrere alternativ zu nutzende Namen)
Download
›Herunterladen‹ digitaler Informationen (Daten, Texte, Bilder, Musik usw.) z.B. aus dem Internet auf den eigenen Computer

E

EAS
(Expert-Agent-Selection) gezielte Auswahl innerbetrieblicher Experten; Teil von Call-Center-Systemen (ACD), die versuchen, aufgrund der Telefonnummer eines Anrufenden und weiterer Kundeninformationen direkt zum ›richtigen‹ Gesprächspartner (zum zuständigen Call-Center-Agenten) durchzustellen
Echelon
Spionagenetz, an dem USA, Großbritannien/Nordirland, Kanada, Australien und Neuseeland beteiligt sind; zunächst nur zum Abhören der militärischen und diplomatischen Kommunikation der Sowjetunion und ihrer Verbündeten gedacht (Kalter Krieg), soll Echelon heute den globalen Funk- und elektronischen Informationsaustausch (angeblich mehr als 90 % des Internetverkehrs) abfangen/analysieren; die Auswertung erfolgt nach der Aufzeichnung durch Stimm-, Schlüsselwort- oder sonstige Filter; es gibt Anzeichen dafür, dass Echelon auch der Wirtschaftsspionage dient
E-Commerce
(commerce = Handel) Sammelbegriff für alle Formen des elektronischen (d.h. über das Internet ablaufenden) Handels; Beispiele: Fahrkartenbuchungen, Buchbestellungen, Anforderungen von Angeboten, Internetauktionen
E-Government
(government = öffentliche Verwaltung) Unterstützung der öffentlichen Verwaltung durch elektronische Übertragung und Bereitstellung von Informationen oder Diensten im Internet; Beispiele: Anfragen via E-Mail Y, Herunterladen von Formularen, Stellen von Anträgen über das Internet
E-Mail
(elektronische Post)
Employee-Self-Service
(employee = Arbeitnehmer; self-service = Selbstbedienung) Möglichkeit für Arbeitnehmer, selber (und meist über das Intranet) z.B. Vorgänge am PC durchzuführen, die früher die Personalabteilung zu erledigen hatte (z.B. Bescheinigungen abrufen, Abrechnungen einsehen)
Enterprise-Resource-Planning/ERP
Oberbegriff für die gesamte Planung /Verwaltung der Unternehmensressourcen; unter Ressourcen ist dabei alles zu verstehen, was für die Erledigung der Unternehmensaufgabe benötigt wird (z.B. Maschinen, Geräte, Rohmaterial, Halbfertigwaren, Finanzen, Arbeitskräfte, auch: Informationen, Kenntnisse, Fähigkeiten); ERPSoftware ist also ein IKT-System (meist bestehend aus mehreren Modulen), das sämtliche in einem Unternehmen anfallenden Datenverarbeitungsaufgaben übernehmen soll

F

File-Server
Server zur Speicherung und Verwaltung von Dateien
Firewall
(Brandschutzmauer) Kombination aus Hard- und Software, deren Aufgabe es ist, ein Unternehmensnetzwerk vor unbefugten Datenzugriffen von außen (aus dem Internet) und vor Hacker- und Virenangriffen abzuschirmen

G

Global-Positioning-System/GPS
System, das den (auch wechselnden)Standort eines speziellen Sender/Empfängers durch Anpeilen vonverschiedenen Satelliten aus exakt bestimmen kann; Grundlage von Navigationssystemen in Fahrzeugen
GSM
(Global System for Mobile Communication)weit verbreitetes, seit 1992 existierendes digitales Mobilfunknetz,auf dem die deutschen D- und E-Netze beruhen

H

Hacker
ursprünglich: besonders schnelle und qualifizierte Programmierer; dann ›Computerfreaks‹, die ihre Aufgabe darin sahen, über das Internet Sicherheitslücken in den Netzwerken von Behörden und Unternehmen aufzudecken; heute oft Computerexperten, die sich aus kriminellen Motiven (z.B. Industriespionage, Sabotage, Virenangriffe)in Unternehmensnetzwerke ›einschleichen‹
Handheld
Sammelbegriff für ›in der Hand zu haltende‹ mobile Computer; heute meist verwendet, um für spezielle Aufgabe entwickelte mobile Computer (z.B. für Fahrkartenverkauf, Sendungsquittierung, RFID) zu bezeichnen
Helpdesk
Hilfsangebot z.B. von Providern oder Hard-/Software-Herstellern zur Unterstützung ihrer Kunden; ein Helpdesk besteht meist aus im WWW Y angelegten Informationsangeboten und aus Call-Center-Dienstleistungen
Homepage
Einstiegsseite in eine Website, meist mit einer Art Inhaltsverzeichnis und/oder aktuellem Informationsüberblick; von der Homepage aus sollen alle anderen Seiten der Website erreichbar sein
Human-Capital-Management/HCM
Sammelbegriff für alle mit der Personalwirtschaft zusammenhängenden Planungs und Verwaltungsaufgaben, der zunehmend den Begriff Human-Resources ablöst
Human-Resources/HR
Bezeichnung für die Produktivkraft Mensch; ›HR‹ ist auch der Name eines für alle personalwirtschaftlichen Aufgaben zuständigen SAP-Moduls

I

IKT
Abkürzung für Informations- und Kommunikationstechnik als Sammelbegriff für sämtliche elektronischen Datenerfassungs-, Datenverarbeitungs- und Datenübertragungstechniken und -vorgänge (heute oft gebräuchlich statt EDV)
IMAP
(Internet-Message-Access-Protocol) technische Standards, die den Zugriff auf und die Verwaltung von empfangenen E-Mails sicherstellen sollen; im Gegensatz zum POP3-Protokoll verbleiben die E-Mails beim IMAP-Verfahren auf dem Mailserver und werden nur bei Bedarf auf den Benutzer-PC übertragen
informationelle Selbstbestimmung
durch Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zustande gekommenes Recht des einzelnen Menschen, über Verbleib und Nutzung (Erfassung, Speicherung, Verarbeitung)der über ihn erhobenen Daten prinzipiell selbst bestimmen zu können
Infotyp
Zusammenfassung von Datenfeldern unter inhaltlichen Gesichtspunkten (z.B. Daten zur Person: Name, Titel, Geburtstag)
Internet
weltweites Computernetzwerk
Internetadresse
(auch: IP-Adresse) jeder der Millionen an das Internet angeschlossenen Computer (dazu können auch IKT-Geräte gehören wie z.B. Videokameras oder die Sicherungsanlage eines Hauses) hat eine eigene ›Adresse‹, über die er aus dem Internet heraus ›angesprochen‹ werden kann (Domain Name System)
Internet-Protokoll/IP
Vereinbarung über die technischen Verfahren und Standards, nach denen Datenübertragung und -austausch im Internet stattfinden
Intranet
Computernetzwerk, beschränkt auf z.B. ein Unternehmen oder eine Organisation; arbeitet auf der Basis des Internet-Protolls; dies erleichtert – im Gegensatz zu den früher üblichen, komplett abgeschlossenen, nach eigenen Standards funktionierenden Netzwerken – nicht nur die Benutzung, sondern auch den Kontakt zum ›großen‹ Internet (z.B. auch zu anderen Intranets)
Intrusion-Detection-System
System zur Erkennung und Abwehr von unbefugten Zugriffen oder Hackerangriffen, egal ob diese von außen oder von innen kommen; anders als Antivirusprogramme, die nur Angriffe mit bekanntem ›Muster‹ erkennen können, analysieren Intrusion- Detection-Systeme das ›Verhalten‹ aller in einem Netz aktiven ›Teilnehmer‹
IP
Internet-Protokoll
ISDN
(Integrated-Services-Digital-Network) internationaler Standard für den Zugang in ein digitales Telekommunikationsnetz; mit ISDN wurde es erstmals möglich, über das Telefonnetz nicht nur den Telefonverkehr, sondern auch Video- und Datendienste (Teletex, Datex, Telefax usw.) abzuwickeln; Voraussetzung dafür war die Umstellung auf die digitale Übertragung auch der Sprachkommunikation
IVR
(Interactive-Voice-Response) telefonisches Mensch-Computer-Sprachdialog-System, das durch Einzelworterkennung einfache Kommunikationsaufgaben automatisieren kann (Beispiel: »Um ein Produkt bei uns zu kaufen, sagen Sie jetzt bitte ›Verkauf‹, haben Sie Probleme mit einem Produkt, sagen Sie jetzt bitte ›Service‹ …«)

J

just-in-time
(gerade rechtzeitig) Bezeichnung dafür, dass z.B. Rohmaterialien für die Produktion nicht aus einem Lager heraus in die Fertigung kommen, sondern vom Zulieferer immer erst genau dann angeliefert werden, wenn sie auch benötigt werden (›rollendes Lager‹)

K

L

Link
ein für den Umgang mit dem WWW typisches Verfahren, das es erlaubt, über das ›Anklicken‹ bestimmter, besonders gekennzeichneter Textstellen oder spezieller Grafiken von einer Information zu einer ganz anderen Information irgendwo im WWW zu ›springen‹
Local-Area-Network/LAN
lokal begrenztes Netzwerk) ein auf ein bestimmtes Nahgebiet (z.B. ein Betriebsgebäude) begrenztes Netzwerk
Logistik-Dispositions-System

M

Mail-Server
zentraler Verwaltungsrechner zur Abwicklung des E-Mail-Verkehrs z.B. eines Unternehmens
Maschinendatenerfassung/MDE
Modul
(Baustein) integrierte (d.h. verschiedene Funktionen zusammenfassende) Software wie z.B. ERP ist meist aus Funktionseinheiten (Modulen) aufgebaut, die für den konkreten Einsatz je nach Praxisanforderungen immer unterschiedlich zusammengesetzt werden können; SAP-R/3 Y z.B. besteht aus Bausteinen wie ›HR‹ Personalwirtschaft), ›FI‹ (Finanzen) oder ›CO‹ (Controlling)
Monitor
Bildschirm
Monitoring
(Überwachung) Bezeichnung für spezielle Überwachungssoftware (Spyware)
Multimedia
(viele Medien) Nutzung unterschiedlicher ›Medien‹ (z.B. Text, Bilder, Video, Ton, Musik) auf einem elektronischen Gerät (z.B. PC oder PDA)

N

Notebook
(Notizbuch) trag- und zusammenklappbarer PC etwa in Notizbuchgröße; wird heute meist als Sammelbegriff für alle mobilen Personal- Computer benutzt, auch wenn diese inzwischen deutlich größer sind als die ursprünglichen Notebooks

O

P

PAISY
(Personal-Abrechnungs-und-Informations-System) das erste Softwarepaket,das sowohl der Entgeltabrechnung wie auch der Sammlung und Auswertung von Personendaten diente und die Erfassung von weit mehr Personendaten erlaubte als für die Entgeltabrechnung benötigt werden; ebenfalls ließ PAISY bereits zu, Daten von anderen Datenerfassungssystemen (z.B. Arbeitszeiterfassung und Kantinenabrechnung) zu übernehmen und in seine Auswertungen einzubeziehen
PDV
(Personendatenverarbeitung)
Personal-Assistant
Software, die einen PC-Benutzer bei verschiedensten Computertätigkeiten unterstützt (z.B. bei der Einrichtung von Programmen)
Personal-Digital-Assistant/PDA
kleine, etwa handflächengroße Computer mit verschiedensten Dateneingabemöglichkeiten (z.B. Schreiben mit einem Stift direkt auf das Display, Miniaturtastatur, Infrarotempfänger, RFID-Leser); PDAs werden wegen ihrer typischen Funktionen oft auch ›Organizer‹ genannt, denn ihre zentralen Funktionen sind immer noch Terminkalender, Adressverzeichnis, Notizen, Aufgabenlisten usw.; die heutige Funktionsbreite geht darüber aber weit hinaus (Telefon, Multimedia, Internetnutzung)
Personal-Informations-System/PIS
(PAISY Y)
Personendatenverarbeitung/PDV
Phishing
(Kunstwort aus personal data und fishing) Bezeichnung für alle Versuche von z.B. Hackern Y, sich über E-Mail, Internet und ähnliche Wege Identitätsdaten wie z.B. Passwörter oder Zugangscodes zu erschwindeln
PIN
(Persönliche Identifikationsnummer)individuelle computerverwertbare (digitale) Kennzeichnung, die für bestimmte Funktionen (Zutritt, Geldautomat, Einkauf usw.) berechtigt
POP3
(Post-Office-Protocol) technischer Standard zur Abwicklung des E-Mail-Verkehrs; anders als das IMAP-Verfahren erlaubt POP3 nur das Abrufen eingegangener E-Mails auf den eigenen Rechner und keine Verwaltung der E-Mails auf dem Mailserver
Produktionsplanungs-und-Steuerungs-System/PPS
Provider
(provide = vermitteln, sorgen für) Anbieter von Telekommunikationsdiensten (z.B. E-Mail/ Internetzugang, Website-Einrichtung)
Proxy-Server
(proxy = Vertretung) Computerprogramm zur Unterstützung des Datenverkehrs im Internet; kann dabei vielfältige Funktionen übernehmen: Zwischenspeicher (Cache) für einmal abgefragte Informationen, Filter für Internetzugriffe, Abschirmung gegen Hackerangriffe, Vorverarbeitung von Daten (z.B. Umformatierung von Daten), Anonymisierung
Pseudonymität
Erfassung personenbezogener Daten (z.B. Leistungsdaten) ohne Bezugsmöglichkeit auf die Identität der Person (Anonymität); um dies zu erreichen, bekommt jede Person, deren Daten verarbeitet werden sollen, ein durch ein spezielles Programm automatisch erzeugtes Pseudonym (z.B. eine beliebige Buchstaben-/Ziffernkombination) unter dem alle personenbezogenen Daten gespeichert sind; die echten Namen und die zugeordneten Pseudonyme werden in einem speziell gesicherten Computerverzeichnis geführt; ein Pseudonym darf nur unter bestimmten Bedingungen (z.B. konkreter Straftatverdacht) und beispielsweise nur im Beisein eines Betriebsratsmitglieds geöffnet werden (Vier-Augen- Prinzip)

Q

R

Radio-Frequency-Identification/RFID
Etiketten mit integriertem Chip für die Speicherung von Produkt- oder Prozessdaten
Release
(Freigabe) Bezeichnung für eine grundlegend aktualisierte und/oder erweiterte Softwareversion (weniger umfangreiche Aktualisierungen/ Erweiterungen werden als ›Update‹ bezeichnet)
Report
(Bericht, Protokoll) Auswertung von Daten
RFID-Connector
(connect = verbinden) Verbindungssystem zwischen Erfassung/Verarbeitung der auf RFID Etiketten abgespeicherten Daten und anderen IKT-Systemen Y (z.B. Warenwirtschaft oder ERP ), die diese Daten weiterverarbeiten sollen
Router
›Vermittlungsrechner‹, der in einem Netz (z.B. Internet) dafür sorgt, dass Daten zum vorgesehenen Zielnetz weitergeleitet werden, wenn nötig auf verschiedenen Wegen oder auch Umwegen

S

SAP
Marktführer bei integrierter (verschiedene Funktionen zusammenfassender) Standardsoftware (ERP ; die zurzeit aktuellen beiden Produkte SAP R/3 (Auslaufmodell) und mySAP/ ERP sollen nach Anpassung an die Kundenbedürfnisse so gut wie alle Datenverarbeitungsaufgaben eines Unternehmens abdecken
Schnittstelle
Verbindung zwischen zwei IKT-Systemen, über die Daten ausgetauscht werden können; es werden zwei Arten von Schnittstellen unterschieden: Software- und Hardware-Schnittstellen; eine Software-Schnittstelle ermöglicht z.B. den Datenaustausch zwischen einem Abeitszeiterfassungssystem und einem ERP-System; als eine Hardware-Schnittstelle wird z.B. die Möglichkeit einer Kabelverbindung zwischen PC und Drucker bezeichnet
Server
(Zusteller) spezieller Rechner oder auch eine spezielle Software, der/die dafür zuständig ist, innerhalb eines Netzwerks Daten oder auch Programme für die angeschlossenen Rechner (Clients) zur Verfügung zu stellen, die Netzwerkfunktionen zu steuern und zu verwalten oder bestimmte ›Dienste‹ zu verrichten wie die Steuerung einer Telekommunikationsanlage (z.B. Mailserver)
Skill-Management-System
Steuerungs- und Planungssystem für die ›Verwaltung‹ der Kenntnisse und Fähigkeiten von Beschäftigten (Erfassung entsprechender Daten, Auswertung z.B. für die Besetzung neuer Stellen, Planung von Schulungsmaßnahmen usw.)
Skills
Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten von Beschäftigten und Bewerbern; unterschieden werden zwei Arten von Skills: Hard- und Soft-Skills; Hard-Skills sind klar umrissene, durch Zeugnisse oder Bescheinigungen nachweisbare Qualifikationen (z.B. Ausbildungsgänge, Abschlüsse, Sprachschulungen); Soft-Skills sind Fähigkeiten, die auf Beurteilungen z.B. durch Vorgesetzte beruhen (Teamfähigkeit, Führungskompetenz usw.)
SMTP
(Simple-Mail-Transfer-Protocol)technischer Standard der den Versand von E-Mails regelt; SMPTP wird nur dafür benutzt E-Mails zu senden, für den Empfang sind Standards wie das POP3- oder das IMAP-Protokoll zuständig
Sniffer
(Schnüffler) Software, die den Datenverkehr eines Netzwerks empfangen und darstellen kann; ursprünglich ein Produktname, ist Sniffer heute der Sammelbegriff einschlägiger Protokollierungssoftware; Sniffer-Software wird benutzt für die Diagnose von Netzwerkproblemen, zum Entdecken von Eindringungsversuche, für die Analyse des Datenverkehrs und seine Filterung nach verdächtigem Inhalt, für die Datenspionage
Spam
Bezeichnung für unverlangt zugesandte (Werbe-)E-Mails; der Begriff stammt von einer amerikanischen Frühstücksfleischsorte namens ›Spiced Porc an Ham‹ (warum dieser Name gewählt wurde, ist unbekannt, vielleicht wegen vergleichbarer Ekligkeit)
Spionageprogramme
spezielle Programme, die (oft heimlich installiert) Leistung und Verhalten von PC Benutzern erfassen und analysieren sollen, z.B. indem Tastenanschläge gezählt oder in regelmäßigen Abständen die jeweils aktuellen Bildschirminhalte abgespeichert werden (ähnlich: Spyware, Sniffer)
Spyware
Software, die z.B. das Verhalten von Internetbenutzern ausspionieren und entsprechende persönliche Daten an den Aussender schicken soll
Standardsoftware
Gegenstück zur ›Individualsoftware‹, die speziell für eine bestimmte Aufgabe in einem bestimmten Einsatzgebiet programmiert wird; da die Entwicklung von Individualsoftware zeitaufwändig und teuer ist, werden für ähnliche Aufgaben aber unterschiedliche Einsatzbereiche Programme entwickelt, die die Anforderungen möglichst vieler verschiedener Kunden erfüllen können; dies führt dazu, dass Standardsoftware in der Regel weit mehr Funktionen enthält, als sie der konkrete Benutzer wirklich braucht; Standardsoftware bietet auch mehr oder weniger umfangreiche Möglichkeiten der Anpassung an Kundenwünsche; bekannte Beispiele für Standardsoftware sind die Büro- Standardprogramme (z.B. Microsoft Office) oder die integrierte Unternehmens- Standardsoftware SAP
Suchmaschine
Programm zur Suche nach Dateien oder speziellen Inhalten, die in einem Computer oder einem Computernetzwerk (z.B. WWW) gespeichert sind; nach Eingabe eines Suchbegriffs (oder einer Kombination mehrerer Begriffe) liefert die Suchmaschine eine Liste von Verweisen auf infrage kommende Dokumente, meist dargestellt mit Titel und einem kurzen Auszug des jeweiligen Dokuments
Supervisor
(Aufseher, Aufpasser) in der Psychologie ist der Supervisor ein außenstehender Fachmann, der soziale Prozesse (z.B. in der Teamarbeit) beobachtet und analysiert; in Call-Centern sind Supervisor Gruppenleiter, die durch Beobachtung und Analyse von Gesprächsabläufen für die Qualitätssicherung sorgen
Supplay-Chain-Management
Planung und Steuerung von Produktions- und Zulieferketten (auch Wertschöpfungsketten genannt); solche Ketten können im Extremfall von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung der Altprodukte reichen; Supplay-Chain-Management möchte die optimale Gestaltung solcher Kettenabläufe erreichen
Support
(Beistand, Unterstützung) Beratung und Unterstützung von Hardware- und Softwarebenutzern meist durch ein Call-Center
Surfen
Aufsuchen verschiedener Informationsquellen im WWW


T

Tag
(Anhänger, Etikett) alternative Bezeichnung für RFID-Etiketten
teilautonome Gruppen
Modell einer Gruppenarbeit, bei der ein Teil der Planungs-, Steuerungs- und Leitungsaufgaben durch die Arbeitsgruppen selbst übernommen wird (statt durch Vorgesetzte oder Fachabteilungen)
Telefonserver
zentraler Verwaltungsrechner zur Abwicklung des Telefonverkehrs z.B. eines Call-Centers
Terminal
(Endstation) bedeutet im übertragenen Sinne: ›Datenendgerät‹; allgemeine Bezeichnung für alle informations- und kommunikationstechnischen Geräte, die (vom zentralen Steuerungscomputer aus gesehen) am ›Ende‹ von Datenleitungen stehen und Daten empfangen oder zuliefern (z.B. BDE Y, Arbeitszeiterfassung, Bildschirmarbeitsplatz zur reinen Datenerfassung, Geldautomat)
Token
elektronischer Schlüssel für die Identitätsfeststellung
Transponder
Kunstwort aus Transmitter (Sender) und Responder (Antwortender); ein meist drahtlos funktionierendes Kommunikations- oder Kontrollgerät, das eingehende Signale aufnimmt und automatisch darauf antwortet; eine Definition, die auch auf RFID-Chips zutrifft
Trojanisches Pferd
(Kurzform: Trojaner) Schadprogramm (Virus), das sich in einer scheinbar oder tatsächlich nützlichen Software verbirgt und über den Download dieser Software auf den eigenen Rechner gelangt

U

V

Videoüberwachung
Vier-Augen-Prinzip
spezielles Verfahren zum Schutz von Personendaten vor unbefugtem Zugriff; Grundprinzip: ein Zugriff auf die geschützten (z.B. pseudonymisierten) Daten ist nur möglich, wenn zwei verschiedene Personen anwesend sind (z.B. Netzverwalter und Betriebsratsmitglied); die Einhaltung des Vier-Augen-Prinzips kann technisch sichergestellt werden, indem die Datei mit den geschützten Daten/Auswertungen nur zu öffnen ist nach Eingabe von zwei indivduellen Passwörtern
virtuell
(nur dem Anschein nach vorhanden) Sammelbegriff für alle ›Wirklichkeiten‹, die nur durch Computerberechnung existieren
Virus
ein (anders als Trojaner oder Würmer) nicht selbstständig funktionierendes Schadprogramm, das zum Aktivwerden bestimmte Betriebssystemroutinen oder eine andere Software braucht; inzwischen oft (nicht ganz korrekt) als Sammelbegriff für alle Arten von Schadprogrammen verwendet
Voice-Mail
computergestützter Dienst zur Speicherung eingehender Anrufe/Anfragen, vergleichbar dem Anrufbeantworter; durch die Digitalisierung der Sprachaufzeichnungen werden zusätzliche Funktionen möglich (z.B. Umsetzung der Sprachnachricht in geschriebene Information und Zustellung als E-Mail, Filterung von Sprachaufzeichnungen)
Voice-over-IP/VoiP
(Stimme übers Internetprotokoll/IP) Telefonieren über eine Internetverbindung
VPN
(Virtual-Private-Network) virtuelles ›privates‹ Netzwerk als ein Computernetz, das zum Transport nicht-öffentlicher Daten ein öffentliches Netz (zum Beispiel das Internet) nutzt; Teilnehmer an einem VPN können Daten wie in einem LAN austauschen; die Verbindung über das öffentliche Netz erfolgt üblicherweise (aber nicht immer) verschlüsselt; VPN werden oft verwendet, um z.B. mobilen Beschäftigten auch von außerhalb einer Organisation oder Firma Zugriff auf das interne Netz zu geben

W

Webcam
Videokamera, die (über eine IP-Adresse) ans WWW angeschlossen ist und deren Bilder mit einem Browser zu betrachten sind


Website
(site = abgeschlossener Bereich, web = Netz = WWW) in sich abgeschlossenes Informationsangebot im WWW mit Informationen z.B. eines Unternehmens; jede Website besteht aus mehreren Seiten (Pages), darunter auch einer Homepage als Eingangsseite
W-LAN
(Wireless-LAN) lokal begrenztes Netzwerk (LAN) mit über Funk laufendem (drahtlosem) Datenaustausch im Nahbereich bis 50 oder 100 Meter; heute nicht mehr nur auf Unternehmen beschränkt, sondern auch in Bahnhöfen, Flughäfen, Hotels usw. als Dienstleistung angeboten (Hotspot)
Workflow
(Arbeitsprozess) in exakten Schritten festgelegte Tätigkeitsabläufe, die meist mit dem Ziel definiert werden, eine Teilautomatisierung zu erreichen (z.B. durch die automatische Weiterleitung von Arbeitsergebnissen an nachfolgende Sachbearbeiter oder an Vorgesetzte zur Genehmigung)
World-Wide-Web/WWW
der heute bedeutendste Teil des Internet, der sich vor allem durch Anschaulichkeit (Verwendung von Grafiken, Multimedia) und einfache Bedienung (z.B. Links) auszeichnet
Wurm
Schadprogramm (Virus), das sich durch selbstständiges Kopieren von Computer zu Computer weiterverbreitet

X

Y

Z

Zutrittskontrolle
Persönliche Werkzeuge